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     Die Entdeckung der Currywurst






Die Entdeckung der Currywurst

Leseeindruck zu ,,Die Entdeckung der Currywurst

Mein Leseeindruck zu dem Buch ,,Die Entdeckung der Currywurst“ von Uwe Timm

Die Lektüre, welche ich im Rahmen eines Schulprojekts gelesen habe erzählt über die Kriegsjahre in Hamburg. Ich finde den Titel des Buches ein wenig unpassend, da die Entdeckung eine Randnotiz ist, welche nur kurz am Ende erwähnt wird.

Die ganze Geschichte ist darauf ausgelegt, das der Ich Erzähler  nur zur Lena anfangs kommt, weil er wissen will ob sie die Currywurst entdeckt hat. Im Verlauf des Buches freundet sich der Ich Erzähler immer mehr mit Lena Brücker an und seine eigentlichen Interessen für das Treffen gehen verloren. Ich hätte mir am Ende mehr Fragen des Ich Erzählers gewünscht, damit dieser wichtige Grund für das Treffen deutlich wird.

Ein weiterer  negativer Punkt war die lange Vorgeschichte, welche aufgrund des Titels nicht erwahrtet hatte. Dadurch wurde die Geschichte immer mehr in die Länge gezogen und bei mir als Leser bewirkte  dieses, dass sich Langweile ausgebreitet hat. Deshalb würde ich den Titel umbenennen oder die Geschichte anders strukturieren, damit die Spannung der Geschichte nicht verloren geht.

Die vielen Zeitsprünge bewirkten beim Leser auch einen negativen Eindruck, da diese Sprünge nicht gekennzeichnet wurden und so der Text etwas schwer zu verstehen wurde. Diese Textstelle benötigt etwas Zeit und man musste diese ein paar Male lesen ehe der Sprung in der Zeit sichtbar wurde.

Das Buch ,,Die Entdeckung der Currywurst“ hat aber nicht nur negative sondern auch positive Eindrücke bei mir als Leser gesammelt. Gut fand ich Erzählperspektive aus der Sicht von Lena Brücker, die durch den Ich Erzählerwiedergegeben wird. Der Leser kann sich dadurch in den Ich Erzähler hineinversetzen und es kommt dadurch die Vorstellung auf, das Lena Brücker einem selbst die Geschichte erzählt.

Alles in allem ist das Buch ,,Die Entdeckung der Currywurst“ von Uwe Timm eher langweilig gewesen, da in erster Line nur vom Krieg erzählt. Deswegen würde ich dieses Buch nur an Leute empfehlen, welche sich für den zweiten Weltkrieg interessieren.

12.12.15 11:05


Charakterisierung der Figur Lena Brücker

Charakterisierung Lena Brücker

Lena Brückner ist die Protagonistin in Uwe Timms Novelle ,,Die Entdeckung der Currywurst“. Sie lebt in Hamburg in der Brüderstraße und wohnt dort in einer Dachgeschosswohnung.

Lena Brücker ist eine engagierte Frau, welche bei jedem Besuch des Ich-Erzähler den Pullover für ihren Enkel weiter strikt(vgl. S.13 Z.20 f.). Außerdem ist sie anschließend freundlich da sie ihm jedes Mal einen Kuchen anbietet(vgl. S.15 Z.20 ff.). Kurze Zeit später ist Lena hilfsbereit, da sich Bremer bei ihr verstecken durfte(vgl. S.41 Z.12ff.).Als dann Lena zur Behörde muss, ist sie mutig und trampt und energisch, um sich gegen die Mitfahrer zu wehren(vgl. S.48 Z.1f.).Bremer war während ihrer Arbeitszeit den ganzen Tag zu Hause. Beim Umgucken in der Wohnung fand er alte Briefe an Lena. Sie hatte sie über Jahre aufbewahrt und hängt an ihnen(vgl. S.76 Z.14ff.).Sie hält ihre Wohnung außerdem sauber und ordentlich, da Bremer Klamotten geordnet vorfindet(vgl. S.76 Z.21). Im Verlauf der Geschichte ist sie auch Stolz auf ihre Kinder, z. B. auf ihren Sohn Jürgen, welcher sich in russischer Gefangenschaft aufgehalten hatte(vgl. S.153 Z.18ff.). Nach den Kriegsjahren ist Lena kontaktfreudig, da sie nach der Affäre zu Bremer kaum Kontakt zu ihren Mitmenschen hatte(vgl. S.168 Z.24ff.).Nach ihren Tausch mit dem Pelzmantel ist sie Nachdenklich beim Reintragen ihrer Gewürze und fällt.(vgl. S.178 Z.28ff.) Beim Aufräumen der Scherben ist sie experimentierfreudig und erfindet die Currywurst.(vgl. S.181 Z.3ff.) Nach der Eröffnung von ihrem Imbiss hat sie immer noch ein gutes Gedächtnis, da sie Bremer Jahre später noch erkennt.(vgl. S.184 Z.9)

Lena Brücker hat wie jeder Mensch auch negative Eigenschaften, wie zum Beispiel Unehrlichkeit beim Belügen von Bremer.(vgl. S.117 Z.7f.) Außerdem ist die bei der Heimkehr ihres Ehemanns Gefühlskalt und hat kaum noch Kontakt zu ihrer Familie.(vgl. S.152 Z.5ff.) Nach dem Tausch mit dem Pelzmantel ist sie verunsichert ob dieser Tausch mit dem Curry sich gelohnt hat.(vgl. S.179 Z.28ff.) Als dann im Treppenhaus das Gewürz mit dem Ketschup hinunterfällt ist sie traurig.(vgl. S.179 Z.24f.)

Alles in Allem ist Lena Brücker eine taffe, starke Frau, die durch die Kriegsjahre abgehärtet ist. Lena hat mehr positive Eigenschaften und ist zu den meisten hilfsbereit und freundlich.

29.11.15 11:29


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