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     Die Entdeckung der Currywurst






Biographie über den Autor

Der Autor Uwe Hans Heinz Timm

Der deutsche Schriftsteller ist am .30.April.1940 in Hamburg geboren und war das dritte Kind seiner Eltern Hans und Anna Timm. Während des Zweiten Weltkriegs musste er im Alter von 3 Jahren die Hansestadt verlassen und wurde von seiner Mutter nach Coburg gebracht. Dort lebte er bis 1945 ohne seine Vater, welcher an der Front kämpfte. Erst im Spätsommer 1945 kehrte er nach Hamburg zurück, wo sein aus dem Krieg kommender Vater eine Kürschnerei(Betrieb der Tierfelle zu Pelzbekleidung und anderen Pelzprodukten verarbeitet) eröffnet hatte. Nach seinem Besuch der Volksschule macht Uwe Timm eine Lehre zum Kürschner und  übernahm  1958 das hoch verschuldete Geschäft seines  Vaters, der am 1. September 1958 starb. Auf dem Kolleg in Brauschweig, welches er von 1961 besuchte, machte er am 5.März.1963 sein Abitur und zog zum Studieren an der   Ludwig-Maximilians-Universität nach München. Dort studierte er Philosophie und Germanistik. Anschließend setzte er dieses 1966 an der Sorbonne in Paris fort. Dort schriebe er gemeinsam mit dem kennen gelernten Mathematiker Diedrich Hinrichsen ein Theaterstück, welches aber keinen Verlag finden konnte. Nach seiner Rückkehr im September 1967 nach München war Uwe Timm von 1967 bis 1969 im Sozialistischen Deutschen Studentenbund  politisch tätig. Er schrieb dort  Agitprop-Lyrik und Straßentheaterstücke und beteiligte sich an der Uni im München.

Er heiratete im November 1969 Dagmar Ploetz, die aus Argentinien stammte. Uwe Timm promovierte 1971 über das Thema Das Problem der Absurdität bei Albert Camus und brach 1972 sein zweit Studium in Soziologie und Volkswirtschaft ab. Seit dem arbeitet Uwe Timm als freier Schriftsteller und gründete 1971/72 die Wortgruppe München. Er  war Mitherausgeber der Zeitschrift Literarische Hefte und arbeitet von 1972 bis 1981 als einer der Herausgeber der AutorenEdition im Bertelsmann-Verlag. Uwe Timm  wechselte nach deren Auflösung zum Verlag Kiepenheuer & Witsch, welcher seinen Sitz  in Köln hat.

Im Jahr 1982 zog er mit seiner Familie nach Rom und lebt heute mit ihr in Berlin und  München.

 

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      Uwe Timm

20.11.15 16:12


Charakterisierung der Figur Lena Brücker

Charakterisierung Lena Brücker

Lena Brückner ist die Protagonistin in Uwe Timms Novelle ,,Die Entdeckung der Currywurst“. Sie lebt in Hamburg in der Brüderstraße und wohnt dort in einer Dachgeschosswohnung.

Lena Brücker ist eine engagierte Frau, welche bei jedem Besuch des Ich-Erzähler den Pullover für ihren Enkel weiter strikt(vgl. S.13 Z.20 f.). Außerdem ist sie anschließend freundlich da sie ihm jedes Mal einen Kuchen anbietet(vgl. S.15 Z.20 ff.). Kurze Zeit später ist Lena hilfsbereit, da sich Bremer bei ihr verstecken durfte(vgl. S.41 Z.12ff.).Als dann Lena zur Behörde muss, ist sie mutig und trampt und energisch, um sich gegen die Mitfahrer zu wehren(vgl. S.48 Z.1f.).Bremer war während ihrer Arbeitszeit den ganzen Tag zu Hause. Beim Umgucken in der Wohnung fand er alte Briefe an Lena. Sie hatte sie über Jahre aufbewahrt und hängt an ihnen(vgl. S.76 Z.14ff.).Sie hält ihre Wohnung außerdem sauber und ordentlich, da Bremer Klamotten geordnet vorfindet(vgl. S.76 Z.21). Im Verlauf der Geschichte ist sie auch Stolz auf ihre Kinder, z. B. auf ihren Sohn Jürgen, welcher sich in russischer Gefangenschaft aufgehalten hatte(vgl. S.153 Z.18ff.). Nach den Kriegsjahren ist Lena kontaktfreudig, da sie nach der Affäre zu Bremer kaum Kontakt zu ihren Mitmenschen hatte(vgl. S.168 Z.24ff.).Nach ihren Tausch mit dem Pelzmantel ist sie Nachdenklich beim Reintragen ihrer Gewürze und fällt.(vgl. S.178 Z.28ff.) Beim Aufräumen der Scherben ist sie experimentierfreudig und erfindet die Currywurst.(vgl. S.181 Z.3ff.) Nach der Eröffnung von ihrem Imbiss hat sie immer noch ein gutes Gedächtnis, da sie Bremer Jahre später noch erkennt.(vgl. S.184 Z.9)

Lena Brücker hat wie jeder Mensch auch negative Eigenschaften, wie zum Beispiel Unehrlichkeit beim Belügen von Bremer.(vgl. S.117 Z.7f.) Außerdem ist die bei der Heimkehr ihres Ehemanns Gefühlskalt und hat kaum noch Kontakt zu ihrer Familie.(vgl. S.152 Z.5ff.) Nach dem Tausch mit dem Pelzmantel ist sie verunsichert ob dieser Tausch mit dem Curry sich gelohnt hat.(vgl. S.179 Z.28ff.) Als dann im Treppenhaus das Gewürz mit dem Ketschup hinunterfällt ist sie traurig.(vgl. S.179 Z.24f.)

Alles in Allem ist Lena Brücker eine taffe, starke Frau, die durch die Kriegsjahre abgehärtet ist. Lena hat mehr positive Eigenschaften und ist zu den meisten hilfsbereit und freundlich.

29.11.15 11:29





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